Windows: Update Cache zurücksetzen

Es kann vorkommen, dass der Windows Update Prozess für ein Gerät nicht funktioniert, obwohl die Richtlinie vom RiverSuite Adminclient gesetzt wurde. Dann sollten folgende Schritte gegangen werden.

Schritt 1: Windows Update Logs sichten #

Um Fehler beim Windows Update zu lokalisieren, kann die Datei ‘ReportingEvents.log‘, die sich im Ordner ‘C:\Windows\SoftwareDistribution‘ befindet, zu Rate gezogen werden. Dort schreibt der Agent seine Meldungen beim Update Prozess hinein. Sollten sich dort Angaben, wie ‘hresult = 0x8024XXXX’ finden, dann stehen diese alle für einen Fehler im Windows Update Speicher.

Eine Referenz für diese Liste kann hier eingesehen werden:

Windows Update Error Codes:

https://docs.microsoft.com/en-us/windows/deployment/update/windows-update-error-reference

HRESULT Values:

https://docs.microsoft.com/en-us/openspecs/windows_protocols/ms-erref/705fb797-2175-4a90-b5a3-3918024b10b8

Häufig findet sich auch der ‘hresult = 0x80073712‘ in der o.g. Protokolldatei. Dieser Fehlercode steht für ‘ERROR_SXS_COMPONENT_STORE_CORRUPT. Der Komponentenspeicher wurde beschädigt‘.

Schritt 2: Prüfen auf beschädigte Dateien (optional) #

Zuerst eine Eingabeaufforderung im Kontext eines Administrators öffnen, dann mit folgendem Kommando fortfahren.

sfc /scannow

<snip>

Als Ergebnis meldet das Tool bei der Ausführung folgendes:

Systemsuche wird gestartet. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern.

Überprüfungsphase der Systemsuche wird gestartet.
Überprüfung 100 % abgeschlossen.

Der Windows-Ressourcenschutz hat beschädigte Dateien gefunden und erfolgreich repariert.
Bei Onlinereparaturen finden Sie Details in der CBS-Protokolldatei unter
windir\Logs\CBS\CBS.log. Beispiel C:\Windows\Logs\CBS\CBS.log. Bei Offlinereparaturen
finden Sie Details in der durch das /OFFLOGFILE-Kennzeichen angegebenen Protokolldatei.

<snip>

Ob jetzt noch die folgenden Schritte durchgeführt werden, ist optional.

Schritt 3: Stoppen der Dienste #

Um mit den Schritten weitermachen zu können, müssen zuerst Dienste beendet werden. Zuerst eine Eingabeaufforderung im Kontext eines Administrators öffnen, dann mit folgendem Kommando fortfahren.

    • sc stop bits
    • sc stop wuauserv
    • sc stop appidsvc
    • sc stop cryptsvc

Schritt 4: Umbenennen/Löschen #

Den Windows Update Cache stellt der Ordner ‘C:\Windows\SoftwareDistribution‘ dar. Dieser kann umbenannt (kann eine ziemliche Größe haben), oder auch ganz gelöscht werden. Dieser wird neu erzeugt, sobald der Dienst in Schritt 5 neu gestartet wird.

ren %SYSTEMROOT%\SoftwareDistribution SoftwareDistribution.bak

ren %SYSTEMROOT%\System32\catroot2 catroot2.bak

ren %SYSTEMROOT%\WinSxS\pending.xml pending.xml.bak

(optional, weil diese Datei nicht überall vorhanden ist, oder nicht einfach gelöscht werden kann)

oder einfach die ganzen Ordner und Dateien löschen

del %SYSTEMROOT%\SoftwareDistribution /S /Q

del %SYSTEMROOT%\System32\catroot2 /S /Q

del %SYSTEMROOT%\WinSxS\pending.xml /Q

(optional, weil diese Datei nicht überall vorhanden ist, oder nicht einfach gelöscht werden kann)

Schritt 5: Starten der Dienste #

Alternativ kann auch einfach der Computer neu gestartet werden.

    • sc start bits
    • sc start wuauserv
    • sc start appidsvc
    • sc start cryptsvc

Es wird jetzt eine Weile dauern, bis der Ordner neu erzeugt wurde. Eventuell kann der Prozess beschleunigt werden, wenn zwischendurch manuell nach Updates gesucht wird.

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